Jean-Claude Van Damme Kickboxer

Filmnarren Kritik

Wo die Bösen noch richtig böse und die Guten einfach nur gut sind… Dieser 80er Jahre Action Streifen ist voll von Klischees – wie eine durchschnittliche A-Team Folge. Das geht bisweilen an die Schmerzgrenze. Aber trotzdem macht Jean-Claude Van Damme Kickboxer Spaß. Der Film ist wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Zeit, das fängt mit dem Soundtrack an, geht über die kitschigen Bilder, in denen Jean-Claude van Damme bei Sonnenaufgang vor thailändischen Tempeln trainiert, und endet in einer Story, die so an den Haaren herbeigezogen ist, dass es an den Zähnen schmerzt.

Zum Inhalt

In Thailand wird ein US Kickboxweltmeister bei einem Fight in den Rollstuhl geprügelt. Darauf will sich dessen Bruder rächen. Er findet durch Zufall einen Muay Thai Lehrer, der eigentlich nicht mehr trainiert, aber für Van Damme eine Ausnahme macht. Dieser verliebt sich auch noch prompt in die Tochter des Lehrmeisters und steht zum Schluß zum Bösewicht im Ring gegenüber, der mit allen Mitteln versucht, sich den Sieg zu erschleichen. Wie es ausgeht? Das nehmen wir hier nicht vorweg.

Sicherlich ist die Bewertung nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Es schwingt hier eine Menge Nostalgie und Kindheitserinnerungen mit. Jean-Claude Van Damme Kickboxer ist leichte Action-Kost, wenn man das Gehirn ausschalten möchte und funktioniert im Gegensatz zu einigen anderen alten Filmen noch immer wunderbar – nicht mehr und nicht weniger.

Beitragsbild: (C) Splendid Film GmbH

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