The Invitation

Filmnarren Kritik

Ein Indie Thriller, der im Vorfeld viel Lorbeeren einheimste.

Ein Pärchen findet sich auf einer Dinnerparty wieder. Schnell stellt sich heraus, dass es die Party der Exfrau des Mannes ist, und dass sie gemeinsam einen Schicksalsschlag erlitten haben. Doch warum verschwinden Leute spurlos, warum finden sich merkwürdige Pillen im Haus und warum zeigt der Gastgeber dieses merkwürdige Video in geselliger Runde? Stimmt da etwas nicht, oder ist es einfach nur Paranoia, die sich breitmacht?

Klingt erst einmal nach einem durchaus klassischem Setting mit Potenzial. Und die Stimmung passt zunächst, auch wenn sich nicht so Recht Interesse an den Charakteren aufbaut. Das langsame Erzähltempo, das in dem ersten Viertel Spannung erzeugt, wird dann aber recht zäh. Der Plot ist schnell durchschaut und die Stimmung kippt. Wenn kurz vor Ende das Ganze fast in einem Slasher Film endet, fragt man sich doch ein wenig, was sich Regisseurin Karyn Kusama (JENNIFER’S BODY, AEON FLUX) dabei gedacht hat.

Für Hardcore Fans des Genres ist The Invitation vielleicht ganz nett, für mich gibt’s da aber deutlich überraschendere Filme.
Beitragsbild (C): Pandastorm Pictures

0 comments on “The InvitationAdd yours →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.